Was sind "Tonbandstimmen"?

 

Dieser Begriff ist eigentlich nicht korrekt, weil ein Tonband mit der Entstehung der "Stimmen" nichts zu tun hat, denn es dient lediglich der Aufzeichnung, ist folglich nicht aktiv an der Stimmenbildung beteiligt. Geeigneter erscheinen mir die Bezeichnungen "Transstimmen" oder "Transzendentalstimmen".

 

Dafür haben H. J. Spirik und H. R. Loos in ihrem Buch "Nachrichten aus dem Jenseits" (Steyr 1996) auf S. 12 ff. eine leicht verständliche Definition folgendermaßen formuliert:

 

"Tonbandstimmen" sind zur Zeit noch immer nicht erklärbare akustische Phänomene mit intelligenten Äußerungen zu gestellten, ausgesprochenen oder gar nur gedachten Fragen an Transpartner, die man auf Tönträgern erhält und die mitunter auch direkt vernehmbar sind. In der Regel hört man diese Stimmen unbekannter Herkunft erst beim Abhören dieses Tonbandes, in seltenen Fällen aber auch schon direkt bei der Aufnahme. Einmal auf Tonband aufgezeichnete paranormale Stimmen können jederzeit erneut abgehört werden und verändern sich in der Regel nicht. Es sind aber Fälle bekannt, wo diese Stimmen nach einiger Zeit bei erneuter Wiedergabe an Verständlichkeit und Lautstärke zunahmen, inhaltlich aber unverändert blieben. Diese Stimmen entstehen bei Aufnahmen mit normalen Tonaufzeichnungsgeräten entweder spontan oder durch Bemühungen (Fragen) des Experimentators.

 

Technisch könnte man die ganze Transkommunikation eigentlich als "Störfall" bezeichnen, denn es manifestiert sich etwas, was normalerweise gar nicht da sein sollte. Trotzdem hat es aber nichts mit technischen Toneffekten , Fehlbedienung oder gar Manipulation zu tun!

 

Das Tonbandstimmenphänomen ist ein Teilgebiet der Transkommunikation und diese ist wiederum eine Disziplin der Parapsychologie.