Transkommunikation ist ein Jahrtausende altes Phänomen. Die instrumentelle Transkommunikation gibt es jedoch erst seit Anfang dieses Jahrhunderts mit Beginn des technischen Zeitalters und der Entdeckung des Elektromagnetismus.
Bereits vor 1915 gab es Jenseitsaussagen durch Stimmen aus konisch gebauten Röhren (sog. trumpets) bei spiritistischen Sitzungen, Stimmen auf Grammophonplatten, durch den Telgrafen und per Radiowellen. In der Folge versuchte man durch die Entwicklung zahlreicher besonderer Apparaturen den Jenseitigen Durchgaben zu ermöglichen. Spätestens seit 1920 gab es eine lange Reihe medialer Voraussagen, dass es zu einer technischen Transkommunikation kommen wird. 1920 bestätigte Thomas Alpha Edison, dass er an einer Art Telefon zum Jenseits gearbeitet hätte. Einzelheiten dazu hat er jedoch nicht preisgegeben. Auch so bedeutende Wissenschaftler wie Giuglielmo Marconi oder Nicola Tesla arbeiteten an technischen Apparaturen zur Ermöglichung von Verbindungen zum Jenseits. Schon früh gaben Jenseitige über Trancemedien technische Anweisungen zum Bau von Übermittlungsanlagen, wobei Mikrofone und Lautsprecher stets die wesentlichen Teile bildeten. Bis heute ist es jedoch nicht gelungen, einen Apparat zu konstruieren, bei dem man quasi per Knopfdruck mit dem Jenseits Kontakt aufnehmen kann.
Eine wahrlich atemberaubende Entwicklung begann Ende der 50er Jahre. Zunächst berichteten die beiden Amerikaner Bayless und Szalay über ihren Erfolg beim Empfang von Jenseitsstimmen auf Tonbändern. Ihre Berichte fanden aber leider kaum Beachtung. Völlig unabhängig von diesen Amerikanern entdeckte der schwedische Künstler und Sänger Friedrich Jürgenson im Sommer 1959 bei Tonbandaufnahmen zunächst völlig unerklärliche Stimmen auf den Bändern. Erst, nachdem er Hunderte solcher ungewöhnlicher Einblendungen registriert hatte, war er davon überzeugt, dass diese rätselhaften Teile bei den Tonbandaufnahmen paranormalen Ursprungs sein mussten. Als er genügend Stimmenmaterial gesammelt hatte, trat er mit seinen Entdeckungen an die Öffentlichkeit. 1964 erschien in Schweden sein Buch Sprechfunk mit Verstorbenen, das zu einem Standartwerk der Tonbandstimmenforschung geworden ist. 1967 wurde dieses Buch auch in deutscher Sprache herausgebracht, was maßgeblich dazu beitrug, dass man in der Öffentlichkeit zunehmend auf dieses Phänomen aufmerksam wurde. Immer mehr Menschen begannen mit eigenen Experimenten, was gar nicht so schwer war, weil man für Tonbandeinspielungen relativ wenig Geräte und technisches Know-how benötigt.
Im deutschsprachigen Raum ist der lettische Schriftsteller Dr. Konstantin Raudive (gest. 1974) zu den Pionieren der Tonbandstimmenforschung zu zählen. Die letzten neun Jahre seines Lebens widmete er ausschließlich der Erforschung des Stimmenphänomens. Er dokumentierte die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit vor allem in seinen beiden Büchern Unhoerbares wird hörbar und Überleben wir den Tod? (beide vergriffen).
Aber auch die Schriftstellerin Hildegard Schaefer hat mit ihren Sachbüchern Stimmen aus einer anderen Welt und Brücke zuwischen Diesseits und Jenseits entscheidend dazu beigetragen, dass sich immer mehr Menschen mit dem Phänomen Tonbandstimmen befasst haben.
Über Jahre hinweg liefen Tonbandeinspielungen in etwa nach dem gleichen Muster ab: Tonbandaufnahme machen und anschließendes Abhören, um nach paranormalen Einblendungen zu suchen. Punktuell haben vornehmlich Techniker versucht, Geräte für Verbesserungen zu konstruieren. In Österreich gab es Dipl. Ing. Franz Seidl, der ein besonderes Radiogerät (Psychofon) erfand, in Deutschland baute Hans-Otto Koenig um 1982 einen sog. Generator, der auf Ultraschall-Basis arbeitet und hervorragende Ergebnisse lieferte. Dieser Generator war jedoch nicht für die Allgemeinheit bestimmt, d. h. nur H. O. Koenig konnte ihn einsetzen.
Eine stürmische Entwicklung setzte in der instrumentellen Transkommunikation zu Beginn des letzten Jahrzehnts ein: Transpartner meldeten sich z. B. bei Manfred Boden über Telefon bzw. über Computer, etwa ab 1985 wurden besondere Kontakterfolge des Luxemburger Ehepaars Harsch-Fischbach bekannt, bei dem eine Einspielanlage durch Transinformationen entstand. Etwa in der gleichen Zeit erhielt der Aachener Rentner Klaus Schreiber seine ersten paranormalen Videobilder. 1987 schließlich entstanden in Darmstadt die Kontakte mit der Wesenheit ABX Juno, die direkt aus den Lautsprechern einer Stereoanlage zu hören war.
In den letzten ca. 10 Jahren entwickelte sich bei Adolf Homes (Rivenich) eine
eigenständige TK-Station, die von jenseitiger Seite mit der
Code-Bezeichnung R 4 angesprochen wird. In Darmstadt riss der ABX
Juno-Kontakt mit dem Tod von Peter Härting ab und konnte trotz intensiver
Bemühungen von allen Seiten nicht wieder konstant aufgenommen werden. Viele
Jenseitsmitteilungen lassen jedoch erkennen, dass hier seit langem die Einrichtung
einer weiteren TK - Station mit der Bezeichnung D 5 angestrebt wird.
Die Buchstaben vor den Zahlen stehen offenbar als Abkürzung für den
Standort der TK - Station.